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MSA- DEU
 
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Di | 21.05.2019
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Mi | 22.05.2019
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Fr | 24.05.2019
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Aktuelles

So schön, schön war die Zeit...

die wir vom 16.09. - 22.09.2018 in Kiel auf dem diesjährigen SDL (Schultheatertreffen der Länder) verbringen durften. Dort vertraten wir, die ehemalige VBK 162, mit unserem Stück Heimat das Bundesland Bremen. Neben einer Dampferfahrt nach Laboe, vielfältigen Festivalangeboten (u.a. Open Stage, Hip-Hop-Tanzworkshop etc.) waren es vor allem die 16 verschiedenen Theaterstücke zum Thema Theater und Politik, die im Zentrum des Festivals standen. Anbei eine Rezension aus der Festivalzeitung zu unserem Auftritt.


 
„Wir haben nie damit gerechnet“
Wie ist es, seine Heimat zu verlassen? Wie fühlt es sich an, in einem fremden Land anzukommen? Die Theatergruppe aus Bremen hat uns in einer bewegenden Vorstellung an ihren Verlustgeschichten teilhaben lassen. Eine Schülerin fängt an, auf einer Schreibmaschine zu tippen. Hinter ihr können wir lesen, was sie schreibt: „Immer, wenn ich an meine Heimat zurückdenke, sehe ich die Gesichter von vielen Menschen vor mir.“ Dann setzt der Pianist mit ein. Die Schüler*innen zeigen dem Publikum ganz offen und ehrlich ihre Gefühle. In ihren weißen T-Shirts und blauen Jeans stehen sie vor uns, so wie sie sind. Sie erinnern sich an ihre sorglose Kindheit, lachen und tanzen. Sie erzählen uns, was Heimat bedeutet: Ob es stundenlang im Meer schwimmen ist, oder die eigene Mutter zu sehen.
 


Die Gruppe kombiniert in sehr geschickter Weise ihre ernsten Verluste mit Witz, Tanz und Musik. „Die grausamste Hyäne ist der islamische Staat“ rappt ein Schüler. Und spätestens als ein anderer Schüler das Abschiedslied, was ihm vor seiner Flucht gesungen wurde, vorsingt, kämpfen viele mit den Tränen. Doch auch gelacht und geklatscht wurde viel. In einer sehr gelungenen Tanzeinlage zu Michael Jacksons Billy Jean kann sich der Zuschauer wieder etwas von der Härte des Themas erholen.
Diese Geschichten sind „Tragödien unschuldiger Menschen“, aber auch Hoffnungsschimmer in einer Gesellschaft, die immer mehr zu Fremdenhass und Populismus neigt. Die Schüler*innen erzählen von der Heimat, aber auch von der Ankunft in einem fremden Land, in dem sie als Fremde angesehen werden. Fremde in der Fremde also. Diese Gruppe zeigt uns leidenschaftlich, dass es nicht so sein muss. Man braucht nur Raum, sich zu öffnen, seine eigene Geschichte zu erzählen, und vor allem: gehört zu werden.
Mit einfachen choreografischen Mitteln und wenig Requisiten wurde ein Stück mit großer Wirkung erschaffen. Nach verdienten stehenden Ovationen schnappt eine Schülerin noch einmal das Mikrofon und bedankt sich im Namen der gesamten Gruppe bei ihren Lehrer*innen, die sie bei dem Projekt unterstützt, ihnen eine Stimme gegeben haben.

 

Abschließen möchten wir mit ein paar Fotos und Eindrücken aus Kiel und wir sagen danke (für die gute Festivalorga, an alle Lehrer unserer Schule: für die Freistellung einzelner Schüler, an die Schulleitung: für die Unterstützung, an den Bördeverein: für die Finanzspritze, an Kiel: für das gute Wetter)! Und in unseren Ohren brummt immer noch leise ein Lied vom Festival: So schön, schön war die Zeit!

 
online seit: 19.10.2018

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online seit: 15.06.2018
 
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