Fr | 02.09.2016
angekündigte Brandschutzübung um 9:30 Uhr
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Mo | 05.09.2016
Sitzung der eSL um 15:00 Uhr
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Di | 06.09.2016
Elternabend (18:30 Uhr)
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Religionskunde

Religionskunde hat als reguläres Unterrichtsfach des Aufgabenfeldes II eine lange Tradition an der BÖRDE . Es wird angeboten als
  • Leistungskurs
  • Grundkurs mit mündlicher Prüfungsmöglichkeit im Abitur
  • durchgehender Grundkurs ohne Prüfung sowie
  • Pflichtauflage im Jahrgang 13 (13/1 und 13/2) 
Für alle Kurse gilt, dass Schülerinnen und Schüler sowohl mit Vorkenntnissen, die sie in der Sekundarstufe I oder auf Grund privater Interessenlage erworben haben, als auch ohne spezielle Vorkenntnisse das Fach belegen können. Das Fach Religionskunde ist offen für Schülerinnen und Schülern aller Glaubensrichtungen, es wird keine spezielle Religion bevorzugt wird. Es wird keine Glaubensvermittlung betrieben, sondern es werden Kenntnisse über die Religionen und Kulturen dieser Welt vermittelt.

Ein Grund sich mit den Religionen dieser Welt und ihrer Philosophie näher zu beschäftigen, sollte persönliche Motivation und Neugierde auf die Inhalte des Faches sein. Ein zweiter Grund lautet, dass wegen der Globalisierung die gesellschaftliche Realität heute im privaten wie auch beruflichen Umfeld Kenntnisse und einen angemessenen Umgang mit religiösen Phänomenen fordert. So stellen Großbetriebe wie Daimler Crysler vermehrt Ethnologen ein, die sich ausschließlich damit beschäftigen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens völkerkundliche Transparenz zu schaffen. Vielfach werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Grundkenntnisse in diesem Bereich vorausgesetzt und erwartet. Berufliche Tätigkeiten im Ausland sind ohne Kenntnisse der Religionen und ihrer Kulturen undenkbar. Bedingst durch die Globalisierung rücken die Menschen, ihre Kulturen und Glaubensvorstellungen näher zusammen. Unabdingbar ist daher ein offener, toleranter, von Wissen geprägter Umgang der Menschen untereinander. Dies wird im Fach Religionskunde neben der intensiven fachlichen Vermittlung von Kenntnissen geübt und gefördert.

Die Inhalte des Faches sind grundsätzlich geprägt vom Vergleich der Religionen untereinander. Im einzelnen werden das Christentum, der Islam, das Judentum, der Hinduismus und der Buddhismus als Weltreligionen näher betrachtet. Daneben sind Sekten, Okkultismus und Aberglaube wie auch die Glaubensvorstellungen der Aboriginees, der Indianer und der alten Griechen und Römer ein Schwerpunkt. Weitere Schwerpunktbereiche sind die Gottesvorstellungen in den Religionen, ein Vergleich der Menschenbilder, die Frage nach heiligen Kriegen sowie die Rolle der Frau in den Religionen. Die ethischen Schwerpunktthemen lauten Tod und Leid, Gentechnologie, Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit, Glück und die Frage nach Gut und Böse. Ein weiterer und interessanter Schwerpunkt ist die Religionskritik.
 
 
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