Do | 14.12.2017
15:00 Uhr Sitzung der eSL
 
Mo | 18.12.2017
Q2: Notenabgabe 12: 00 Uhr
 
Mi | 20.12.2017
Q2: Zeugniskonferenz 14:00 Uhr
 
Volleyballturnier
 
Do | 21.12.2017
Volleyballturnier
 
Q2: Zeugnisausgabe (11:45 Uhr)
 
Gesamtdienstbesprechung
 
» Alle Termine

Aktuelles

Nachbericht 2017 - Schüleraustauschprogramm Hamar (Norwegen)

Vom 25.03.-01.04.2017 nahmen fünfzehn Schülerinnen und Schüler des SZ Bördestraße an einem internationalen Schüleraustauschprogramm mit der Katedralskole in der südnorwegischen Stadt Hamar teil. Dieses Austauschprogramm stellt eine Wiederbelebung eines bereits 2007 durchgeführten Projektes sowie eines im Jahre 2015 durchgeführten Schüleraustausches dar. Der diesjährige Austausch fand mit Unterstützung des Erasmus+-Projektes der EU statt, für welches sich die Bördestraße beworben hatte.

Abbildung 1: musikalische Führung durch die mittelalterliche Bischofsfestung auf Domkirkeodden,
Quelle: eigenes Foto

 
Unter Leitung von Thorsten Heitmann und Eicke Grabener flogen die Nordbremer Schülerinnen und Schüler am 25. März in die ca. 130 km nördlich von Oslo liegende Stadt Hamar, immerhin Norwegens größte Binnenstadt. Die bereits 1152 gegründete Stadt liegt am Ostufer des Mjösa-Sees, Norwegens größtem Binnengewässer, und ist eine der ältesten Städte Norwegens. Von der Einwohnerzahl her ist Hamar (ca. 30 254 Einwohner) in etwa mit Vegesack (ca. 32 998 Einwohner) vergleichbar, von der Fläche aber um ein Vielfaches größer (ca. 351 km² zu ca. 11,87 km²).
Dort wurden die Schülerinnen und Schüler von ihren norwegischen Gastgebern mit einem herzlichem Empfang am Bahnhof empfangen. Nach dem "Einleben" in den norwegischen Gastfamilien erfolgte der erste Schulbesuch am Montag zunächst mit einer Begrüßung durch den Schulleiter und einer Schulführung. Bei dieser staunten die Bremer Schülerinnen und Schüler über die fantastisch ausgestattete, erst 2008 erbaute Katedralskole. Im Anschluss besuchten die Schülerinnen und Schüler eine musikalische Führung durch die alte Bischofsfestung und den alten, von den Schweden 1567 zerstörten Dom auf Domkirkeodden. Nachmittags gab es bei sommerlichen Temperaturen (nahezu 15 °C!) einen Grillnachmittag am Mjösa-See. Am Dienstag konnten sich die Börde-Schülerinnen und Schüler den norwegischen Unterrichtsalltag anschauen, der sich aufgrund der deutlich unterschiedlichen Ausstattungen doch erheblich vom deutschen unterscheidet. Es folgte ein Fußballturnier mit Mannschaften aus Norwegen und einer französischen Delegation, welche sich ebenfalls gerade aufgrund eines Schüleraustausches in Hamar befand.

Abbildung 2: Deutschunterricht an der "Katta",
Quelle: Heitmann, T. (2017)

 
Am Mittwoch stand eine Exkursion nach Lillehammer ("Klein-Hamar") auf dem Programm. Ein Besuch im eindrucksvollen Maihaugen-Museum stand an, eines der größten der in Norwegen beliebten Freiluftmuseen. Dort besichtigte die Bremer Delegation zahlreiche Häuser aus nahezu allen Epochen der norwegischen Geschichte inklusive komplett erhaltener Inneneinrichtungen. Anschließend stand noch ein Besuch des Olympischen Museums in Lillehammer an, welches neben der Geschichte der Olympischen Spiele auch über die Olympischen Winterspiele 1994 in Lillehammer und Hamar informiert.
Am Donnerstag erfolgte dann das Highlight: bei einem Tagestrip nach Oslo besichtigten die Schülerinnen und Schüler die eindrucksvolle neue Oper, die Festung Akershus, das Rathaus und Nobelpreis-Center, die modernen Viertel Aker Brygge und Tjuvholmen sowie das Königsschloss. Nach einem Rundgang über die Karl-Johans-Gate standen noch das Nationaltheater, das Konzerthaus, der Dom, die Universität sowie das norwegische Parlamentsgebäude Stortinget auf der Besichtigungsliste - und das alles trotz Dauerregens und gefühlten 0 °C.
Der Freitag stand ganz im Zeichen der Hospitationen im Unterricht. Die Nordbremer Schülerinnen und Schüler lernten eine Menge über die unterschiedlichen Unterrichtsweisen, die in Norwegen durch den  Verzicht auf Tafel, Kreide, Papier und Stift (vielmehr werden ausgiebig Computer genutzt) sowie ein ganz anderes, sehr freies und im besten Falle selbstorganisiertes Lernen charakterisiert werden können. Diese Einblicke in das Unterrichtsgeschehen wurden innerhalb der Gruppe als wertvolle Erfahrung angesehen. Eindeutige Unterschiede gab es in erster Linie in der deutlich anderen materiellen Ausstattung der Katedralskole, während die Unterrichtsabläufe teilweise ähnlich waren und von den Schülerinnen und Schülern durchaus kritisch bewertet wurden. Nach Erfüllung des Lehranspruches des Schüleraustausches flogen die Schülerinnen und Schüler nach einer kleinen Abschlussfeier am Samstag nach Hause.

Abbildung 3: Die Delegation des Schulzentrums Bördestraße im den alten Domruinen auf Domkirkeodden,
Quelle: eigenes Foto

 
Nun fragt sich das exzellent funktionierende Schüleraustauschteam aus Schülern und Lehrern, ob es einen evtl. im Herbst stattfindenden Gegenbesuch der norwegischen Schülerinnen und Schüler zu organisieren gilt. Noch ist aber unklar, ob die norwegischen Schülerinnen und Schüler überhaupt nach Bremen kommen werden, da in Norwegen die Kosten für einen solchen Austausch von den Schülerinnen und Schülern selber getragen werden müssen und dies der Staat nicht erlaubt.
Darüber hinaus soll der Schüleraustausch zwischen den beiden Partnerschulen im Rahmen des Erasmus+-Projektes der EU zu einer festen Größe im Angebot des SZ Bördestraße werden, um den Schülerinnen und Schülern kommender Jahrgänge interessante und lehrreiche Angebote über den alltäglichen „Tellerrand“ des Unterrichtes hinaus zu ermöglichen. Geplant ist ein jährlicher Austausch zwischen den beiden Partnerschulen, welche das Schüleraustauschprogramm des SZ Bördestraße neben dem USA-Austausch um eine skandinavische Alternative bereichern wird.
Herr Heitmann und Herr Grabener bedanken sich bei den Schülerinnen und Schülern für den reibungslosen und exzellent funktionierenden Ablauf des Schüleraustausches und hoffen, dass dieser Schüleraustausch ebenso wie bei den Lehrern auch bei den Schülerinnen und Schülern für wertvolle Erfahrungen, bleibende Erinnerungen und neue Freundschaften gesorgt hat. Beide würden sich sehr freuen, auch in Zukunft das Schüleraustauschprogramm mit der Katedralskole in Hamar betreuen zu können.


Abbildung 4: „Tusen takk!“ sagen die Schüler der Bördestraße, hier zusammen mit ihren norwegischen Gastgebern,
Quelle: Langli, H. (2017)


(Quelle: Schulzentrum Bördestraße, Bördestraße 10, 28717 Bremen)
 
online seit: 03.04.2017

Nachbericht „Jugend trainiert für Olympia“ 2017

Das Jungenteam des SZ Bördestraße, welches im Jahr 2017 am Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ im Basketball teilnahm, konnten sich über eine gute Abschlussplatzierung freuen - zum dritten Mal nach 2013 und 2015 konnte sich das Team der Börde den Titel des Bremer Landesmeisters sichern. Dabei lautete das Fazit für das Team: "Spiel verloren, Landesmeistertitel gewonnen."


Für das SZ Bördestraße im Einsatz und Bremer Landesmeister 2017 (v. l. n. r.): Marvin Sousa, Daniel Ermisch, Ridvan Tasdan, Michael Gottwich, Jacob Geber, Bjarne Kahrs, Malte Krüger, Henry Ponty, Trainer Eicke Grabener, Mattis Thielking.

Im einzigen Spiel des diesjährigen Wettbewerbs gegen das Herrmann-Böse-Gymnasium erlebte das aus verschiedenen Abteilungen des SZ Bördestraße zusammengesetzte Team in der ersten Halbzeit ein regelrechtes Debakel. Das HBG traf nahezu aus allen Lagen, während sich die Börde-Schüler gegen die in jedem Jahr auftretende Zonenverteidigung des HBG sehr schwertaten - nach den ersten zwölf Minuten stand es dann verdient 9:22 aus Sicht der Börde.
Nach der Pause trat das Team aber wie verwandelt auf: durch druckvolle Defense wurden einfache, schnelle Punkte ermöglicht und die Trefferquote des HBG sank auf normale Werte. Gleichzeitig verbesserten die Nordbremer ihr Defensiv-Reboundverhalten deutlich, so dass der Vorsprung des HBG immer weiter schmolz, trotz des Schocks einer Knieverletzung von Henry Ponty. Dramatisch dann die Schlussphase des Spiels: vier Sekunden vor dem Ende wurde Jacob Geber beim Stand von 28:31 aus Sicht der Börde gefoult und erhielt zwei Freiwürfe. Den ersten versenkte er sicher zum 29:31, den zweiten verwarf er auf Anweisung von Coach Eicke Grabener absichtlich, damit die Börde die Chance auf den Offensiv-Rebound und damit einen weiteren, zwei oder drei Punkte zählenden Wurf hatte. Dies gelang insofern auch, als dass sich Ridvan Tasdan tatsächlich den Offensiv-Rebound schnappte, zum Wurf ansetzte, dabei aber NICHT gefoult wurde - so sahen es jedenfalls die beiden Schiedsrichter. Da waren sie allerdings auch die einzigen in der Halle, denn alle anderen sahen ein klares Foul an Ridvan. Auf die sehr faire Aufforderung des HBG-Coaches wurde nach einigen Beratungen dann doch auf Foul entschieden, so dass Ridvan Tasdan mit zwei verwandelten Freiwürfen die Chance auf den Ausgleich und damit die Verlängerung hatte. Leider traf er nur den ersten der beiden Freiwürfe (30:31), doch Jacob Geber sicherte sich den erneuten Offensiv-Rebound, warf aus der Drehung mit der Schlusssirene - aber der Ball drehte sich aus dem Korb heraus.
Dennoch sicherte sich das Börde-Team zum dritten Mal innerhalb der letzten vier Jahre den Landesmeistertitel, da das HBG einen Spieler einsetzte, der bereits in der Wettkampfklasse II angetreten war. Somit wurde das Spiel für die Börde gewertet, und da keine Bremerhavener Mannschaft gemeldet hatte, waren die Börde-Jungs trotz Niederlage erneut Landesmeister.
So fällt denn auch das Fazit in diesem Jahr erneut erfreulich aus: mit dem Landesmeistertitel gehört die Bördestraße wie bereits in den letzten Jahren zu den erfolgreichsten Teilnehmern im Wettbewerb JtfO im Bundesland Bremen.
online seit: 13.03.2017

Das beste Schulprojekt

Kulturfestival am Schulzentrum Bördestraße ist ausgezeichnet und soll deshalb erneut stattfinden


Lesum.  Die Urkunde muss noch einen würdigen Platz finden. Bis dahin steht sie erst mal auf einem Schrank im Büro von Schulleiter Markus Zschüntzsch. Seit wenigen Tagen kann sich das Schulzentrum Bördestraße mit der Auszeichnung „Bremer Schulprojekt 2016“ schmücken. Den Preis der Bremer Stiftung „Gib Bildung eine Chance“ erhalten die Lesumer für ihr Kulturfestival „Bördinale“, das im vergangenen Jahr Premiere feierte.

Die „Bördinale“ hat das Miteinander gestärkt und Schüler für musische Inhalte begeistert. Hier eine Szene aus der Aufführung von „Einer flog übers Kuckucksnest“. (Christian Kosak)

Zwei Tage lang hatten 400 Gymnasiasten, 400 Berufsfachschüler und 800 Berufschüler das Schulzentrum zu einer großen Bühne gemacht. An acht Spielstätten wurden 35 Veranstaltungen präsentiert: Theatervorführungen, Konzerte, Ausstellungen, Kurzfilme, Poetry Slam, Sport-und Kunstwettbewerbe. Die musisch-kulturelle Bildung für alle Schüler zu fördern, die Schüler der verschiedenen Bildungsgänge unter dem Dach eines gemeinsamen Festivals zusammenzubringen, den Lernort Schule mal ganz anders zu erleben  – das waren nach den Worten von Markus Zschüntzsch die wesentlichen Ziele des Projektes.

Zusammen mit Lehrerin Sandra Robbers, Initiatorin und treibende Kraft der „Bördinale“, nahm der Schuldirektor im Schütting den Stiftungspreis aus der Hand von Altbürgermeister Henning Scherf als Schirmherrn des Wettbewerbs entgegen. Auch drei Kollegen aus dem Organisationsteam der „Bördinale“ und drei Schüler waren bei der Preisverleihung dabei.

Die Lesumer teilen sich den mit insgesamt 3000 Euro dotierten Stiftungspreis, der zum siebten Mal vergeben worden ist, mit der Grundschule am Pulverberg. „Die prämierten Konzepte zeichnen sich vor allem durch ihren Vorbildcharakter aus und sind zur Nachahmung für andere geeignet“, hob der Stiftungsvorsitzende Lothar Franke hervor. Mit dem Kulturfestival habe das Schulzentrum Bördestraße seine Schüler für Bildung begeistert, Integration, Kreativität und ganzheitliches Lernen gefördert, befand die Jury. Der innovative Ansatz des Projektes sowie die Verknüpfung von Unterricht und praktischer Anwendung überzeugte die Juroren.

Alle Lesumer Schüler hatten Darbietungen für das Kulturfestival erarbeitet. Auch die Berufsschüler, die laut Zschüntzsch bewusst in das Projekt einbezogen wurden. Im Unterschied zum Gymnasium, wo musisch-künstlerische Fächer Pflicht seien, hätten Berufsschüler nur über Wahlpflichtkurse Zugang zu kultureller Bildung. „Das vor zwei Jahren entwickelte Qualitätsleitbild unserer Schule sieht aber vor, dass alle Schüler kulturell gefördert werden sollen.“ Die Bördinale sei ein Beitrag dazu. Der nach den Worten des Direktors erste Früchte trägt. Mehr Berufsschüler würden inzwischen Kurse im künstlerischen Bereich anwählen.

Auch das Miteinander an der Schule sieht der Schulleiter durch die „Bördinale“ gestärkt. Vorher hätten die Gymnasiasten wenig über die Berufsschüler gewusst und umgekehrt. Das sei jetzt anderes. Nach dem Kulturfestival sind neben den Lehrern auch 400 Schüler nach ihrer Meinung zum Projekt befragt worden.

„Viele antworteten, dass sie die Schüler aus den verschiedenen Bildungsgängen besser kennengelernt haben.“ Das gilt laut Zschüntzsch auch für die Vorklassen, in denen Flüchtlinge auf die gymnasiale Oberstufe oder die Berufsschule vorbereitet werden. „Viele unserer Vorklassen-Schüler kommen aus Borgfeld. Abgesehen von einigen gemeinsamen Projekten haben sie kaum Kontakt untereinander. Bei der Bördinale war das anders. In einem Workshop tauschten sie sich zum Thema Heimat aus und erarbeiteten gemeinsam ein Kunstwerk“, berichtet der Schulleiter. 

Durch das Kulturfestival hätten die Schüler einen neuen Zugang zu Unterrichtsinhalten erhalten. Das und der zwanglose Umgang zwischen Lehrern und Schülern während des zweitägigen Projektes hat nach Ansicht des Schulleiters dazu beigetragen, die Schüler für Bildung zu begeistern. „Wir haben sie mit der Bördinale zum Lernen motiviert.“ Deshalb hat sich die Schule auch dazu entschieden, das Projekt fortzusetzen. Der Termin steht: Zum Abschluss des Schuljahres am 20. und 21. Juni wird das Schulzentrum erneut zur großen Bühne. „Den Begriff Kultur fassen wir diesmal weiter. Auch die Naturwissenschaften werden sich mit ihren Inhalten einbringen“, kündigt Zschüntzsch an. Organisatorisch soll einiges anders laufen. Aus der Premiere im vergangenen Jahr hat die Schule gelernt.

Unter anderem sollen die Vorbereitungen früher starten. „Gerade für die Projekte der Berufsschüler, die nur zwei Tage in der Woche an der Schule sind, brauchen wir einen längeren Vorlauf“, erklärt der Direktor. Vonseiten der Lehrer sei der Wunsch gekommen, Projekttage einzuführen. „Damit wollen wir verhindern, dass es wie im vergangenen Jahr durch Proben zu Beeinträchtigungen des Unterrichts kommt.“ Im Rahmen einer Projektwoche vom 7. bis 14. Juni werden Gymnasiasten, Berufsschüler und Berufsfachschüler an jeweils drei Tagen Aktionen gestalten.
 
Quelle: Weser-Kurier / 10.03.2017
(http://www.weser-kurier.de/region/die-norddeutsche_artikel,-das-beste-schulprojekt-_arid,1564764.html)
online seit: 13.03.2017

Preis für die Bördinale 2016

Schulzentrum Bördestraße erhält Ehrung der Stiftung „Gib Bildung eine Chance“

Bremen/Lesum – (AS) Die Freude war Schulleiter Markus Zschüntzsch deutlich anzusehen: „Sein“ Schulzentrum an der Bördestraße in Burglesum ist Träger des Stiftungspreises „Bremer Schulprojekt 2016“. Diese Ehrung der Stiftung „Gib Bildung eine Chance“, dotiert mit 1500 Euro, wurde am Montag zum siebten Mal im festlichen Rahmen im Haus Schütting vergeben.

Senatorin Dr. Claudia Bogedan (rechts) freute sich mit den Stiftern Elisabeth und Lothar Franke (links und Dritter von rechts) sowie Schirmherr Dr. Henning Scherf (Dritter von links) mit den „Bördianern“ und Schulleiter Markus Zschüntzsch (hinten, Mitte). FOTO: AS

Ein Rückblick: Im vergangenen Sommer haben sich Schüler und Lehrer der „Börde“ aufgemacht, um ein zweitägiges Kulturfestival auf die Beine zu stellen. Im Vorfeld wurde gemeinsam geprobt, geplant und sogar eine Qualitätssteuergruppe ins Leben gerufen. „Klassische“ Kultur, wie Theatervorstellungen oder Kunstausstellungen wechselten sich mit „Körperkultur“, wie Sport und „Kochkultur“ ab, deren Ergebnisse sich direkt vor Ort verzehren ließen. 24 Projekte hob das Schüler-Lehrer-Team aus der Taufe. „So viele Bühnen sind eher selten“, meinte Markus Zschüntzsch und begründete damit den Erfolg bei der Stiftung.

Diese war vom Kulturfestival der dualen Berufsschule mit 1000 Schülern zwischen 16 und 48 Jahren begeistert und beschrieb das in ihrer Begründung unter anderem so: „Durch den anderen Zugang zu Fachinhalten, den anderen Umgang miteinander und Untereinander sowie das methodisch-didaktische Konzept wurde Begeisterung für Schule als Institution und Bildungseinrichtung geschaffen. Das ‚Lernen lernen’ wurde stark gefördert“.

Im Laufe der vergangenen sieben Jahre seien über 150 Bewerbungen für den Preis eingegangen, berichtete Lothar Franke, der die Stiftung gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth Franke 2009 gegründet hat. Diese Schulprojekte seien sehr praxisbezogen, die Teilnehmer zeigten oder entwickelten unter anderem Organisationstalent, Kreativität und Verantwortung, die sozialen Kompetenzen würden gefördert. „Das schafft Begeisterung für Bildung“, sagte er und lobte das „höchste Engagement“ von Schülern und Lehrern, sowie deren Motivationskunst und Idealismus. Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung, dankte den Stiftern für ihre Arbeit. Sie animiere Kinder und Jugendliche, über das „normale Unterrichtsgeschehen“ hinauszugehen und schaffe Begeisterung, sagte sie. Sie ging kurz auf die Probleme in den Schulen ein, zum Beispiel, dass zugewanderten Kinder erst einmal die Sprache lernen müssen und lobte die Arbeit der Stiftung für ihre „Weit- und Offenherzigkeit“. Die sei beispielhaft und ein Gewinn. Den Gewinnern des mit 500 Euro dotierten Anerkennungspreises von der Schule Ernst-Reuter-Platz aus Bremerhaven-Lehe, die mit „Internationales Lehe“ gepunktet hatten, gab sie spontan ein Interview. 500 Euro gingen auch an das Schulzentrum Neustadt. Hier wurden Schüler der Werkstufe unter dem Motto „Stell Dir vor, DU stellst Dich vor“ geschult.
1500 Euro gingen an die Schule am Pulverberg. Kleine Vertreterinnen zeigten ihre Vorstellung im Theater- und Musikprojekt „Bilder einer Ausstellung“.

Schirmherr Dr. Henning Scherf ließ es sich nicht nehmen, dem Ehepaar Franke für ihr Engagement zu danken. Mehr über die Stiftung und deren Projekte gibt es unter www.gibbildungeinechance.de.

Übrigens: Auch in diesem Jahr ist in der „Börde“ wieder eine „Bördinale“ geplant – auf Wunsch von Schülern und Lehrern. Angepeilt ist der 20./21. Juni.

Quelle: http://www.das-blv.de/front_content.php?idcat=32&idart=2714 (09.03.2017)
online seit: 13.03.2017

Am Schulzentrum an der Bördestraße entsteht ein neues Selbstlernzentrum
Kooperation mit dem Schulzentrum Alwin-Lonke-Straße

Eine Arbeitsgruppe von Lehrenden des Schulzentrums an der Bördestraße setzt sich seit einiger Zeit mit der Weiterentwicklung der Schulbibliothek auseinander. Die Arbeitsgruppe will in den Räumlichkeiten der Schulbibliothek ein Selbstlernzentrum schaffen, das von den Schülerinnen und Schülern der Schule aktiv und selbstständig genutzt werden kann.

Für die räumliche Umgestaltung der Schulbibliothek hat sich das Lehrerteam mit Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schülern der FOS Gestaltung vom Schulzentrum Alwin-Lonke-Straße zusammengeschlossen.

 

Bei einem ersten Treffen zwischen den Lehrkräften sowie Lehrmeistern der beiden Schulen wurden die Rahmenbedingungen der Kooperation vereinbart und erste grobe Ideen entwickelt. Es folgte ein Besichtigungstermin am Schulzentrum Bördestraße mit den beteiligten Schülerinnen und Schülern.

Diese entwickelten im Anschluss unterschiedliche Raumkonzepte für das neue Selbstlernzentrum. Am 07.02.2017 wurden die Raumkonzepte durch die Schülerinnen und Schülern einer Auswahl-Kommission (bestehend aus Lehrkräften des SZ Alwin-Lonke-Straße, Lehrkräften des SZ Bördestraße und zwei Schülerinnen vom SZ Bördestraße) vorgestellt.

Die Schülerinnen und Schüler haben aufwendig gestaltete Modelle entworfen und ihre Konzepte mit einer Farb-, Holz- und Polstergestaltung abgestimmt. Bilder der Modelle sind unten zu sehen.

In einem nächsten Schritt der Kooperation werden die Schülerinnen und Schüler des Schulzentrum Alwin-Lonke-Straße gemeinsam mit ihren Lehrkräften das ausgewählte Konzept umsetzen und die Möbel aus Paletten anfertigen.

Wir freuen uns auf die nächsten Schritte und sind sehr gespannt auf die Ergebnisse.
online seit: 10.03.2017

Lernpaten für Flüchtlinge gesucht

Die Vorklasse für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sucht ehrenamtliche Helfer, die bereit sind, einen Schüler zwischen 16 und 19 Jahre ein- bis zweimal in der Woche beim Lernen zu begleiten und unterstützen.
Die Vorklasse dient der Vorbereitung auf die gymnasiale Oberstufe.
Bei Interesse melden Sie sich bitte unter 0421/361 - 7180 (Schulbüro)
online seit: 15.02.2016
 
Counter